Zuerst einmal, hallo. Hinter dieser Seite stehen ein Vorname, Hans, kongolesische Wurzeln und eine Kindheit in der Schweiz. Doch die Geschichte ist nicht nur meine, sie ist unsere. Zwischen zwei Sprachen aufwachsen, Lingala verstehen, ohne es zu sprechen, spüren, wie dieser Faden von einer Generation zur nächsten dünner wird. Diese Stille kennen viele.
Man kann es lange bedauern. Feststellen, klagen, warten, dass sich jemand darum kümmert. Aber eine Sprache rettet man nicht mit Worten, man gibt sie durch Taten weiter. Das braucht Zeit, Mühe, ein wenig Schulung, echten Einsatz. Dieses Projekt ist diese Entscheidung, konkret gemacht. Es trägt eine Haltung: handeln, nicht nur feststellen. Und diese Haltung trägt vor allem mein christlicher Glaube: geben statt für sich behalten, dienen statt warten.
Lingala weiterzugeben heißt nicht, sich in einen geschlossenen Kreis zurückzuziehen. Wer sich auf seine Gemeinschaft verschließt, sperrt sie am Ende ein. Die Offenheit lässt weiter sehen, ohne je den Eigenen den Rücken zu kehren. Seine Leute lieben und der Welt offen bleiben, das führt uns zusammen, das Gegenteil von Rückzug. Hier wählen wir das Teilen und die gegenseitige Hilfe, in Taten weit mehr als in Worten.
Um zu wachsen, muss dieses Projekt uns allen gehören und weit über eine einzelne Person hinausreichen. Lerne es, gib es weiter, verbessere ein Wort, erzähl den Menschen um dich herum davon, unterstütze es mit einer Spende, wenn du kannst. Jede Geste trägt es weiter. Ob Kongolese oder Freund der Kongolesen, diese Sprache verbindet uns, und am Ende ernten wir alle die Früchte.